Coronakrise: Aktuelle Informationen und Angebote

Corona und unser Gemeindeangebot

Aufgrund von Corona mussten wir bis auf weiteres alle Veranstaltungen der Kirchengemeinde absagen und Gottesdienste bis einschließlich 15. Juni 2020 absagen. 

 

Ich ermutige Sie alle dazu, in dieser besonderen Zeit auch kreativ zu werden und „out of the box“ – also auch Ungewöhnliches – zu denken. 

Wenn Sie eine Idee haben - oder Hilfe benötigen, melden Sie sich gerne im Pfarramt.

Informationen der Landeskirche zu Corona und Ideen finden Sie hier.

Vielleicht hilft ja der Coronavirus auch uns als Gemeinde, dass wir das „nicht unbedingt Notwendige“ aussortieren und das „unbedingt Notwendige“ wieder konzentrierter in den Blick bekommen.

Das – oder besser „der“ – Notwendige ist Jesus Christus mit seinem Trost – und dem „Tröster“, das ist der Heilige Geist, den er uns verspricht. Paulus sagt es so:

„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, der uns tröstet in aller unserer Bedrängnis, damit wir auch trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott.“ (1.Korinther 2,3-4)

Mit freundlichen Grüßen, Sebastian Schmauder

 

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie.
Allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung.
Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind. Alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.
Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen, sich einsam fühlen, niemanden umarmen können. Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist.'
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist.
Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.
Wir vertrauen Dir.
Danke

(Text: Johannes Hartl)

 

Chor der St.-Blasius-Kirche in Holzelfingen.

 
Leben erwacht
 
Surfen ohne Altersbeschränkung
 

Besondere Angebote in unseren Gemeinden

Bücher werden zu Turm gestapelt

Andacht zum Nachlesen

Aktuelle Andachten können Sie hier weiter unten auf der Seite nachlesen.

Telefonandacht

Für Menschen, die in diesen Tagen nicht auch noch vor dem Bildschirm hängen wollen und gerne zum Telefonhörer greifen.

Oder für Menschen, die nur schwer ins Internet kommen, bieten wir eine Telefonandacht. Zu jeder Tages- und Nachtzeit können Sie unter der folgenden Telefonnummer anrufen. Sie hören dort eine Andacht  Minuten mit Gebet und Segen von Pfr. S. Schmauder.Dauer: Ca. 5-6 Minuten.

Gerne dürfen Sie diese Telefonnummer weitergeben:

07129/1319793

Glockenläuten: Täglich 19:30 Uhr

Die Evangelische Landeskirche in Württemberg lädt dazu ein, sich täglich um 19:30 Uhr mit anderen Christen im Gebet zu verbinden. Zu diesem Gebet sollen die Kirchenglocken ebenfalls rufen.

Eine Kerze ins Fenster zu stellen, könne ebenfalls ein Zeichen des christlichen Miteinanders und der Solidarität mit den am Corona-Virus Erkrankten sein, sagte Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July. „Wir denken an die kranken Menschen und alle, die im medizinisch-pflegerischen Bereich, im öffentlichen Dienst, in den Familien und Nachbarschaften für Unterstützung und Hilfe sorgen.“

In Baden-Württemberg ist das Glockenläuten auch ein Signal der Ökumene: Auch die Kirchengemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart sowie der Evangelischen Landeskirche in Baden sind von ihren Kirchenleitungen aufgerufen, jeweils um 19.30 Uhr ihre Gemeindeglieder zum Gebet einzuladen. Auch wir beteiligen uns mit unseren Kirchenglocken in Holzelfingen und Ohnastetten daran.

 

Whatsapp-Impuls

Sport als Ausgleich

Wir möchten einen Whatsapp-Broadcast (zu Deutsch: Sendung, Rundfunk) starten.
Wer sich anmeldet, erhält 1 bis 2 Mal in der Woche einen Impuls über whatsapp und aktuelle Informationen.
Gegen die Resignation – für die Hoffnung. Gegen den Trübsinn des Herzens – für das Licht. Gegen die Angst – für den Glauben.

Das können Bilder, Gedanken, Gebete oder Links zu Videos sein.
Gerne kann diese Info weit gestreut werden, jede/r ist eingeladen, sich anzumelden. Weiter dient dieser Broadcast dazu, dass auch über kurzfristige Änderungen bspw. in Bezug auf Gottesdienste informiert werden kann.

Wie funktioniert die Anmeldung?

Um den Dienst zu aktivieren, gehen Sie bitte wie folgt vor:

  • Zunächst müssen Sie einen neuen Kontakt in Ihr Smartphone hinzufügen.
  • Als aussagekräftigen Namen können Sie beispielsweise Kirchengemeinde Holzelfingen/Ohnastetten verwenden.
  • Fügen Sie nun die Telefonnummer 07129/2245 zu dem Kontakt hinzu (der WhatsApp-Kontakt wurde absichtlich auf eine Festnetznummer eingerichtet).
  • Wenn nun Ihr WhatsApp sich mit Ihren Kontakten synchronisiert hat, senden Sie das Wort "START" per WhatsApp an den Kontakt der Kirchengemeinde Holzelfingen/Ohnastetten
  • Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden eine Bestätigung, dass Sie den Dienst abonniert haben.


Um den Dienst zu deaktivieren gehen Sie bitte wie folgt vor:

  • Senden Sie das Wort "STOPP" per Whatsapp.
  • Sie erhalten eine Bestätigung, dass Sie den Dienst nicht mehr abonnieren.
  • Nachdem Sie die Bestätigung erhalten haben, können Sie den Kontakt löschen.

 

Datenschutz

Es handelt sich bei dem Dienst nicht um eine Gruppe, sondern um eine Broadcast-Liste (zu Deutsch: Sendung, Übertragung, Rundfunk). D.h. Sie erhalten Nachrichten nur vom Pfarramt, nicht von dritten.
Die Kontakte werden nicht mit einem Namen gespeichert, sondern mit einem Pseudonym.
Wird das Wort "STOPP" per WhatsApp gesendet, wird der Kontakt aus der Liste entfernt und der Kontakt gelöscht.
Die Mitgliedschaft ist freiwillig und dient lediglich als zusätzlicher Dienst, neben den anderen Mitteilungsmedien.
Ihre Mobilfunknummer verwenden wir ausschließlich für den WhatsApp-Dienst.
Ihre persönlichen Daten, wie die Mobilfunknummer werden nicht an Dritte weitergegeben.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.whatsapp.com/security/

 

29. März 2020

Wir sind mit Zukunftshoffnung unterwegs

Predigttext für Sonntag, 29. März 2020 (Judika): Hebräer 13,12-14

Der Hebräerbrief richtet unseren Blick auf die Zukunft:

Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
Hebräer 13,14

Wer schon einmal umgezogen ist, der weiß, wie viele Dinge man so besitzt. Auch, wenn man meint es sei gar nicht so viel. Am Ende stehen in der alten Wohnung doch eine Menge Kisten mit den eigenen Dingen. Bis die im neuen Zuhause ausgepackt sind, das dauert. Und bis dann das neue Zuhause auch wirklich ein Zuhause geworden ist, dauert es noch länger. Es sind nicht die ausgepackten Kisten, die das ausmachen. Es hängt auch von der Umgebung ab. Von den Nachbarinnen und Nachbarn, von der Infrastruktur der Stadt. In Holzelfingen, Honau und Unterhausen kann man sich wohlfühlen.

Und doch ist Lichtenstein für uns alle nur eine Übergangsstadt. Nicht nur für Zugereiste, wie uns Pfarrerinnen und Pfarrer, sondern für alle. Auch für die Alteingesessenen. Das ist es, worauf uns der Hebräerbrief aufmerksam macht. Wir werden hier nicht für immer bleiben. Die zukünftige Stadt, die kennen wir noch nicht. Sind gewissermaßen auf der Suche nach ihr.

Gerade in Zeiten, wie wir sie jetzt erleben, kann das tröstlich sein. Wir dürfen (relativ) gelassen in die Zukunft blicken, denn die ist unabhängig von Kontaktverboten, von allen wirtschaftlichen Problemen und von Einkaufsmöglichkeiten. Natürlich heißt das nicht, dass an uns Christinnen und Christen alle Sorgen vorbei gehen. Das wäre falsch. Denn für viele von uns ist die jetzige Situation bedrohlich, und uns allen liegt die Zukunft hier in Lichtenstein am Herzen. Aber wir dürfen diese Sorgen voller Gelassenheit sehen. Weil wir uns auf Gott verlassen dürfen, der uns nie allein lässt. In unmittelbarer Zukunft und dann einmal, wenn unser Leben hier auf der Erde zu Ende geht.

Er wird für uns die Suche nach der zukünftigen Stadt übernehmen, denn er hat sie selbst bereitet. Der Weg, den Jesus in seiner Passion gegangen ist, bereitet uns den Weg in diese zukünftige Stadt.
Möge uns dieser Weg Gottgelassenheit schenken in diesen Tagen. Unsere Zukunft steht in Gottes Händen. Die Nahe und die Ferne!

Herzliche Segenswünsche, Jennifer Berger

Ein Lied zum Nachhören finden Sie unter folgendem Link. Denn nicht nur für Fußballfans gilt...

 

Idee für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Gerade kann man nicht viel planen. Wielange man noch zu Hause bleiben muss und die Freundinnen und Freunde nicht treffen darf. Es wird aber wieder anders werden. Überlege Dir, auf was Du Dich in der Zukunft am meisten freust. Es dürfen auch Gedanken sein, die sich nur mit Gottes Hilfe erfüllen lassen – die im ersten Moment vielleicht sogar ein bisschen verrückt klingen. Male ein Bild dazu. Stecke es in eine Folie und pinne esin Holzelfingen an den Pfarrgartenzaun. In Ohnastetten klebe es an die Gemeindehaustüre. Dein Bild macht sicher auch anderen Menschen Hoffnung.

Aktueller Blick auf den Pfarrgartenzaun und die Gemeindehaustüre

 

Wir sind nicht trostlos unterwegs

Predigttext für Sonntag, 22. April 2020 (Lätare): Jesaja 66,10-14

Gott lässt seinem Volk durch den Propheten Jesaja ausrichten: „Ich, Gott, will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet!“ (Jesaja 66,13)

Wie tröstet eine Mutter? Ich muss dabei an jenen Nachmittag bei Freunden denken. Ich bin alleine mit unserem Kleinen unterwegs. Scheinbar plötzlich fängt er an zu schreien. Nichts hilft mehr. Kein Späßemachen. Kein ernstes Wort. Nicht das Tragen auf dem Bauch und nicht das auf dem Rücken. Kein Singen, kein Gutzureden. Nichts. Es gibt nur eine Möglichkeit: Schleunigst heim zur Mutter an die Brust. Kaum ist er dort, ist alles gut. Der Kleine wurde nicht nur satt, er spürte auch: „Jetzt bin ich zu Hause – meine Mutter hat mich nicht vergessen. Hier bin ich geborgen.“

Das Neugeborene, das schreiend in der Wiege liegt, braucht mehr als nur ein warmes Bettchen und eine volle Flasche Milch. Der in die Welt kommende braucht Trost.
Der Mann/die Frau, der mitten im Beruf steht braucht mehr als ausreichend Geld auf dem Lohn-zettel. Der im Leben stehende braucht Trost.
Der Greis, der sterbend eine Hand umklammert, braucht mehr als eine Spritze Morphium. Der aus dem Leben gehende braucht Trost.
Ob in die Welt kommend, in der Welt stehend, oder aus der Welt gehend: Wir brauchen alle Trost. Keiner kann darauf verzichten. Wir sind Geschöpfe, die sich danach sehnen, getröstet zu werden. Gerade in Zeiten von Corona wird uns schmerzlich bewusst, wie trostbedürftig wir sind.

Gut zu wissen, dass es bei Gott Trost gibt: Er hat uns nicht vergessen. Er lässt uns nicht alleine. Ihm können wir sagen, was unser Herz ängstlich mach. Bei ihm sind wir geborgen, wenn um uns herum scheinbar nichts mehr sicher ist. Er ist auch da, wenn die Freunde gerade nicht zu Besuch kommen dürfen. Ein kleines Kind schreit nach seiner Mutter. Wohin gehen wir mit unserer Klage und unserer Bitte in diesen Tagen? Wo suchen wir Trost? Was macht uns satt? Gott ermutigt, dass wir uns an ihn wenden (viele sagen „beten“ dazu). Warum nicht mal ausprobieren? Sein Versprechen gilt auch uns: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet!“

Herzliche Segenswünsche, Ihr Sebastian Schmauder

Ein passendes Lied von Christoph Zehendner zum nachhören finden Sie hier.

 

 

Idee für Kinder, Jugendliche und Erwachsene:

Ließ dir nochmal die Bibelstelle oben durch, nimm dazu gerne auch deine eigene Bibel zur Hand und höre das Lied. Dann male ein Bild, schnitze eine Skulptur, mache ein inszeniertes Foto mit deiner Familie/deinen Freunden, oder sei sonst irgendwie kreativ und gestalte das Motto: „Wir sind nicht trostlos unterwegs“.
Dann stecke dein Bild in eine Folie und pinne es in Holzelfingen an den Pfarrgartenzaun (bringe dazu Reißnägel mit), in Ohnastetten klebe es mit Tesa an die Gemeindehaustüre. So vergessen wir in den nächsten Tagen die Farbe nicht.

Aktueller Blick auf den Pfarrgartenzaun